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Kavernen werden mit Wasser »gebaut«

Kavernenbau

»Wasser löst Salz«. Kavernen werden deshalb mit Wasser »gebaut«. Mit Probebohrungen untersuchen die Geologen zunächst den Salzstock auf seine Tauglichkeit als Speicher. Erfüllt die Lagerstätte die erforderlichen Voraussetzungen, folgen die Bohrungen in den Salzstock. Zum Schutz der Erdschichten werden Stahlrohre in die Bohrlöcher einzementiert. Dann wird Wasser in das Salz gepumpt, das sich im Wasser löst. Das Salzwasser wird umweltverträglich ins Meer abgegeben.

Das Wasser löst Salz auf und transportiert es per Pipeline ins Meer. Die Strömung verdünnt das Salzwasser in kurzer Zeit, so dass die Einleitung unbedenklich für die Umwelt ist.

Mit Radar und Echolot werden die Bohrlöcher und die Hohlräume im Salzstock präzise vermessen. Geräte erkunden die Salzqualität, zeigen an, wie weit die nächste Kaverne entfernt ist, welche Gesteinsschichten vorherrschen und welche Formationen unter Tage die Dichtigkeit der Kaverne gewährleisten.

Es dauert rund vier Jahre, bis eine Kaverne angelegt ist. Dann werden die Gerätschaften abgebaut und der Lagerbetrieb installiert. Unauffällig steht nun ein kleiner Schutzbau auf dem eingezäunten Grundstück, der den Kavernenkopf, die Überwachungseinrichtungen und die Rohrleitungen sichert.

Rohrleitungen für Meerwasser, Sole und Öl. Rohrleitungen für Meerwasser, Sole und Öl.
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