Technik - Bohren


Abteufen der
Kavernenbohrungen
Mit Probebohrungen wird in der Planungsphase die Eignung eines
Salzstockes als Lagerraum geprüft. Bei positiven Ergebnissen erfolgt
die Festlegung eines hexagonalen Bohrrasters. Die Ergebnisse gebirgsmechanischer
Berechnungen führen zu einem Bohrlochabstand von rund 250 bis 300 Metern.
Das Bohrraster und die Tagessituation im zukünftigen Kavernenfeld bestimmen
die endgültige Lage der Kavernenbohrungen. Erst dann erfolgen sichtbare
Aktivitäten. Straßen werden gebaut und Bohrplätze eingerichtet.
Großbohranlagen, wie sie auch zur Erschließung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten eingesetzt werden, bringen innerhalb von 8 bis 10 Wochen die Kavernenbohrung bis zur Endteufe von ca. 600 m bis 1500 m nieder.
Einbau der Rohrtouren
Während der Bohrarbeiten werden zwei zementierte Rohrtouren zur Stabilisierung oberflächennaher Schichten und als durchgängige Verbindung zum Salz eingebracht. Zur Vorbereitung des folgenden Solbetriebes werden mit der Bohranlage auch die variablen Rohrstränge eingebaut.